Valentin Rusin – Bestiarium

16. Januar 2026 17:30 Uhr – 22. März 2026

Vernissage: Freitag, 16. Januar 2026, 17:30 Uhr
Eintritt: frei

Stadttheater Herford (https://theater.herford.de/)
Mindener Str. 11, 32049 Herford

Originale und Drucke der Werke können bei uns bestellt werden. Per E-Mail oder telefonisch 0177 284 717 3

 

Vita

Valentin Rusin wurde 1958 in der Ukraine geboren. Er studierte von 1972 bis 1976 an der Fachschule für Kunst in Voroschilovgrad und anschließend von 1979 bis 1984 an der Akademie für Kunst und Design in Charkow/Ukraine. Dieses Studium schloss Valentin Rusin 1984 erfolgreich mit dem Diplom im Fach „Malerei“ ab.

Danach arbeitete Valentin Rusin als Auftragskünstler in den Bereichen Fresken, Glasmalerei und Mosaiken. Gleichzeitig malte er und nahm von 1986 bis 1994 an Gemeinschaftsausstellungen in Moskau, Kiew und Charkow teil.

1992 fand seine erste Ausstellung im Westen in Nürnberg statt. Seit 1994 lebt und arbeitet der Künstler in Deutschland. Etwa siebzig Ausstellungen seiner Werke fanden seitdem in Deutschland und anderen europäischen Ländern statt, und viele seiner Bilder befinden sich in internationalen Galerie- und Privatsammlungen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Spanien, der Ukraine, Israel, Ungarn, der Türkei und den USA.

Auszug aus einem Magazinartikel 

„Die mehrjährige fundierte Ausbildung lehrte mich, verschiedene Stile aufzugreifen, um sie fortan zu verfeinern und zu verfremden.“ Auf diese Weise entwickelte Valentin Rusin eine eigenständige Bildsprache, die vom schöpferischen Spiel mit den unterschiedlichsten Stilelementen gekennzeichnet ist.  So klingen in seinen Bildserien verschiedene Kunstrichtungen wie Déjà-vu-Erlebnisse an: hier eine Häuserflucht. die an italienische Renaissance-Malerei erinnert, dort die abstrahierende Formwelt des Kubismus in einem Stillleben. Auch namhafte Vorbilder, wie  der Hauptvertreter der metaphysischen Malerei Giorgio de Chirico oder die Surrealisten Salvador Dalí und René Magritte lassen sich wahrnehmen, wenn auch oft nur als Schemen. Denn Valentin Rusin schafft Kunstwerke einer ganz eigenen, individuellen Art. „Es ist wie bei einem Fotoaufnahme“, sagt er. „Manchmal muss man nur einen Schritt zur Seite treten und erhält einen ganz neuen Blick auf die Welt.“